Perfect Trip!

God knows exactly what we need! Unser Amsterdam Trip ist nun fast Vergangenheit, sind grad auf dem Weg nach Haus und können auf 6 Tage Hochs und Tiefs im Team zurückblicken. Es ist viel passiert trotz des kurzen Einsatzes. Der erste Abend (siehe letzter Eintrag) hat uns schon gezeigt was Gott in einer Person bewirken kann und voller Vertrauen auf ihn sind wir am darauffolgenden Tag in kleinen Gruppen losgegangen, um für die Anliegen der Leute zu beten, denen wir begegnen. Man glaubt nicht, dass es so viele willige Menschen gibt, die an Ort und Stelle für sich beten lassen. Es war eine tolle Erfahrung und hat mir geholfen beim Beten freier zu werden und hat hoffentlich einige Herzen bewegt. Andere Gruppen sind ins Rotlichtviertel gegangen und haben einfach gebetet für die Frauen. Haben eine Missionarin kennengelernt, die ein Herz für die Prostituierten hat und eine Mission im Rotlichtviertel gestartet hat…nach langen Vertrauensaufbau ist ihr der Durchbruch gelungen und sie hat viele Kontakte und ist wie eine Mutter für viele dort. Wir hatten die wunderbare Gelegenheit ihr unter die Arme greifen zu können und eine Wohnung zu renovieren für eine der Frauen, die sich für Jesus entschieden hat. Das war alles nicht geplant – so wie nichts in unserem Einsatz – aber Gott hat uns immer wieder klar gezeigt was jetzt dran ist und wo er uns haben will. Das hat zur Einheit in der Gruppe geführt, die wir anfangs nicht hatten. Wieder ein Beweis dafür, dass schwere Zeiten einen stärker machen.
Dann durfte ich in Amsterdam noch das wunderbare Vergnügen haben mit dem Auto einigen Herausforderungen zu begegnen. Nachdem wir am ersten Abend die Autos für die Woche weggeparkt haben war ich total happy, dass ich in dieser von Fahrradfahren (es gibt keinen Ort der Welt, der die Anzahl der Fahrräder übersteigt!!!) überfüllten Stadt mit schmalen Gassen und unübersichtlichen Straßenführungen nicht das Auto steuern muss, doch dass hat sich ganz bald geändert. Aber meine unfreiwilligen ins-kalte-Wasser-geschmissen-werden-Erlebnisse haben sich bis jetzt immer bewährt und auch diese Mutprobe habe ich (und das Auto) unversehrt überlebt…und die Fußgänger und Fahrradfahrer auch:) Bis zum nächsten Mal besorg ich mir glaub ich nen Busführerschein, so kann ich meine Erfahrungen noch toppen…hihi. Soviel mehr ist noch passiert und so viele ermutigende Menschen durften wir kennenlernen…keine Zeit hier alles aufzuschreiben. Gestern sind wir dann wieder wohlauf in Salzkotten angekommen, um dort zu nächtigen und um unseren Einsatz zu reflektieren. Meine Eltern haben jetzt 8 neue Adoptivkinder und meine neuen Geschwister durften im Vergleich zum internationalen Studentenleben im Schloss in the middle of nowhere ein bißchen mehr Kultur erleben.
Dank sei Gott, dass er alles so perfekt geführt hat…die Finanzen, die Fahrten, die spontanen Einsätze, die Begegnungen, die Probleme, unser Team, alles…Danke Simon und Viktor für die Autos!!! Danke meiner Family, die durch ihre herzliche Aufnahme mein Team zur Begeisterung gebracht hat! Alles war so perfekt vorbereitet! Und dazu muss ich sagen, dass Amsterdam meine letzte Wahl war und ich mir die Destination nicht ausgesucht habe. Gott wars!
Würde hier gern Fotos von uns in Amsterdam posten, aber habe irgendwie Gefallen an der analogen Fotografie gefunden und muss diese Bilder ganz old-school-mäßig entwickeln lassen. Bin gespannt auf die Erfahrungen von Team Berlin und Team Rumänien!

2 Gedanken zu „Perfect Trip!

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