Vicy (fast) allein im Schloss

Nach Matthäus 10 sind unsere 150 Studenten gestern spontan für 3 Tage in Grüppchen in die weite Welt gegangen. Ziel: Menschen segnen. Zielort: Wo auch immer Gott die Türen öffnet. Hauptsache raus aus Herrnhut. Mitnehmen darf man alles ausser Geld und Kreditkarten. Ich darf in den „Genuss“ kommen mit 2 anderen die Tage allein im Schloss zu hausen. Ich weiss nicht, ob ich dankbar für meinen gebrochenen Zeh sein soll oder es bereuen soll gegen die Tür gelaufen zu sein?! Naja, ich mache morgen mit einigen Mitarbeitern auch einen Einsatz in Wohnheimen einer benachbarten Stadt…ist zwar nicht so abenteuerlich wie planlos loszugehen und nur von Gott abhängig zu sein, aber glaube trotzdem, dass ich hier der Herausforderung begegnen soll und er mich hier haben will.
Die Tatsache, dass mein kleiner Zeh gebrochen ist, hat mich zum Nachdenken gebracht. Obwohl er so klein und unscheinbar ist, beeinflusst er doch meinen Gang…und ich merke wie sehr ich den brauche, auch wenn ich noch 9 andere hab:) Genauso ist jeder in der Gemeinde unverzichtbar und wenn der eine „krank“ ist leiden alle mit. Ist es nicht so? Oder lassen wir uns von irdischen Dingen ablenken? „Du kannst die Welt nicht erschüttern oder verändern, wenn du es zulässt, dass die Welt dich verändert.“

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