Halbzeit

habe entschieden keine zeit zu haben meinen ersten monat zu beschreiben, weil ich ja doch hier soviel nachholen muss. ich werde einfach anfangen wo ich bin:) siem reap, die touristen stadt mit dem größten religiösen gebilde der welt „angkor wat“. das hab ich sofort am ersten tag besucht und hab mich nach der ganzen spaziererei wie eine leere batterie gefühlt, die aufgeladen werden muss mit ganz viel schlaf, massage und kraft für den zweiten monat. nach ankunft hier waren wir erstmal damit beschäftigt dankbar zu sein für all den luxus, den wir hier haben. strom, internet, betten, duschen, sauberes geschirr, zugang zu supermärkten und so weiter. privatsphäre auf unserer dachterasse, die wir am meissten geniessen und ein nettes café in der nähe indem ich jetzt sitze und meine erfahrungen zu wort bringe. will euch ja nicht neidisch machen aber es ist tierisch bequem hier auf dem sofa, habe eine kokosnuss zu meiner rechten und einen dragonfruit-pineapple-banana-melon-salad zu meiner linken. aber vielleicht sind das sowieso dinge, nach denen es euch in deutschland nicht verlangt. aber hier ist das wetter paradiesisch und dann brauch man einfach sowas:) soweit zu unserer location.
die ersten tage haben wir uns eine vorstellung davon gemacht, was gott mit uns in dieser stadt anfangen will. über persönliche visionen und ziele gesprochen und es gott abgegeben. bin echt dankbar, dass er uns diesen monat spielraum gibt kreativ zu sein und unsere leidenschaften mit anderen zu teilen. wir arbeiten mit einer organisation zusammen, die frauen die chance gibt auf kreative weise ihr geld zu verdienen. es sind frauen, die im menschenhandel verwickelt waren und es ist für mich persönlich eine bereicherung hier in ihre zukunft investieren zu können. es ist als würde unsere vielfalt im team und unsere gaben genau hier gebraucht werden. dürfen musik, tanz, bastel, gesang, fotografie, englisch und alles was uns noch so einfällt unterrichten. für jeden ist was dabei und mittel stehen uns auch zur verfügung. ich unterrichte englisch und ab nächste woche grundlagen in der fotografie. das wichtigste dabei sind jedoch die beziehungen zu den mädels und gott sei dank habe ich keine sprachprobleme hier. kann mir die vokabeln irgendwie leicht merken und versuche alles sofort anzuwenden. eine frau hier kann „zufällig“ thai und gestern als meine freundin englisch unterrichtet hat habe ich das der frau auf thai übersetzt und sie hat es dann ins khmer übersetzt. das war lustig.
meine ziele für diesen monat: möchte den mädels hier wirklich helfen ihre leidenschaften zu entdecken und ihnen hoffnung geben. die letzten wochen habe ich gelernt mich nicht von menschen abhängig zu machen und gott danach zu fragen wo er mich gebrauchen will, wenn ich zuviel freiheit habe. von anderen zu lernen, gerade von den menschen, denen ich helfen will, denn ich bin nicht besser. einander mehr zu ermutigen, anstatt auf die negativen dinge zu sehen und jederzeit dankbar zu sein, denn dafür gibt es einen guten grund! ich geniesse es ein kind gottes zu sein.

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